Sunday, 7. december 2008
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15:23
Christentum, Kirche und Industrialisierung, wie
lassen sich diese drei Worte miteinander verbinden? Passen alte verstaubten Traditionen in die heutige moderne, vom technischen Fortschritt geprägte Zeit? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen
heute nicht nur Theologen, sondern auch den ganz normalen Durchschnittsbürger. Doch gibt es eine Antwort auf diese und ähnliche Fragen? Versuchen ich hier dem Interessierten eine logische
Schlussfolgerung zu geben, so dass man mit Einsicht von selbst auf die Antwort kommt.
Was wissen Sie über die christliche Religion?
"Da gab es einen Gott, der hatte einen Adam und eine Eva entstehen lassen, die Eva hatte sich von einer blöden Schlange überreden lassen, einen Apfel zu essen, das war alles in
einem Garten, der sich Eden nannte. Irgendwie war Gott darauf sauer und hat die beiden aus dem Garten geschmissen auf die Erde, wo auch der Gegenspieler von Gott war, der
Teufel.
Gott ist im Himmel und der Teufel in der Hölle. Dann gab es noch irgendwas mit nem Schiff (Arche), wo Tiere gerettet wurden vor einer Sintflut. Ach ja, etwas später ist noch so
ein dufter Typ geboren, der hieß Jesus und war wohl der Sohn von Gott, der hatte coole Wunderkräfte und war echt OK. Irgendwie gab es aber Zoff und einige haben diesen Jesus an ein Kreuz
genagelt, der war aber unsterblich und ist wieder auferstanden in den Himmel und wartet da jetzt mit Gott und ein paar Engeln auf den Tag des Endes der Welt, wo wohl jeder Mensch gerichtet wird
zwischen Himmel und Hölle. Ja, so ungefähr war das alles. Nun gibt es noch so ein Buch, das heißt Bibel und da kann man alles nachlesen, aber sehr schwer zu
lesen."
Das Christentum, ja das sind so Leute, die in einer Art Sekte / Religion drin sind und die an einen Gott glauben. Die beten, in
die Kirche gehen, Leiden den ganzen Tag vor sich hin nach Vorbilde Jesus, sind ziemlich brutal gewesen, Hexen verbrennen, steinigen, auspeitschen, opfern usw. Leben alle in einer eigenen
Fantasie- Welt, die nix mit der Realität zu tun hat, Himmel, Hölle, Wiedergeburt. ..lol!“
Glückwunsch, wenn sie noch mehr wissen, dann können Sie sich glücklich schätzen. Der Durchschnitt der heutigen 14 bis 30 Jährigen würde so wie oben stehend antworten. Trösten sie sich, vor einem
Jahr, hätte ich genau so geantwortet. Fragt man die gleichen Personen nach der neusten Automobiltechnologie oder nach dem neusten Handytarif, würde man einen ausführlichen Bericht
bekommen.
Wir stellen also schon mal fest, der Mensch hat
sich von Gott und der Religion entfernt! Warum ist das so, ist Gott langweilig, out oder gar tot? Auch das versuche ich zu klären. Die Wurzeln dafür liegen in der Erziehung beim
Aufwachsen.
Eltern, Lehrer, Nachbarn und die Medienwelt sind
für dieses Entfernen von Gott verantwortlich. Im Laufe der Zeit ließen Traditionen und das gesamte Interesse an einer christlichen Lebensweise immer mehr nach. Die aufgebaute Struktur des Staates
(Politiker) als Vorbildfunktion trug auch einen erheblichen Teil dazu bei, dass man sich immer weiter von Gott entfernte.
In einem Satz würde die Antwort lauten: Der
Mensch setzt seine Hoffnung an einen falschen Platz! Er vertraut auf das Irdische, Materielle, was er sieht, riecht, hört und fühlt, bemerkt aber nicht, dass alles was er anbetet vergänglich ist.
Hoffnung ist etwas, was in jedem Menschen drinsteckt. Sie ist mit dem Glauben eng verbunden. Doch wie schon angesprochen, platzieren wir unsere Hoffnung an irdischen Dingen, die vergänglich
sind.
Das ist schade, denn was haben wir zu verlieren?
Ein Lottogewinn ist irgendwann alle, ein teurer Ferrari irgendwann auf dem Schrottplatz. Alles bringt Zufriedenheit, aber nur für einen Moment, nicht für die
Ewigkeit.